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Dranginkontinenz durch Stress / psychisch

Kategorie: Special-harninkontinenz.de » Forum Harninkontinenz

17.06.2011 | 01:33 Uhr

Hallo,

bin 40 Jahre alt und leide seit 6 Monaten an einer Dranginkontinenz. Habe damals unmittelbar einen Urologen aufgesucht, Auslöser war ein Harnwegsinfekt der nach 3 Wochen Antibiotika geheilt war. Die Inko ist geblieben. Habe in der Zwischenzeit eine Reihe von Untersuchungen erleben dürfen, Blasenspiegelung etc.

Habe einen wirklich stressigen Job - Mettings - Flieger - mind. 60 Stunden Woche..... hatte auch im letzen Jahr einen Burnout und war für längere Zeit krank.
Ich habe jetzt festgestellt das wenn ich ein paar Tage Urlaub habe die Inko verschwindet, bin ich wieder Job - ist sie wieder da.
Wem ergeht es ähnlich?

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18.06.2011, 06:07 Uhr
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Hallo Olli, bis du verheiratet?
Meiner Schwester geht das genauso. Die ist mehr in der Welt unterwegs wie daheim, und wenn nur Wäsche waschen, laptop in griffweite, dazwischen Telefon und Koffer packen, zum Flugplatz hetzen. Die hat tagsüber immer Einlagen und nachts im Hotel, hat sie immer Unterlagen dabei und Windeln.Die sind immer nass, weil sie noch bei Einladungen ist, manchmal 18 std auf den Beinen,Jetlag usw..Wenn die 1 Woche zuhause ist, ist die wieder halbwegs normal.Dann sind auch die Windeln nicht mehr so voll, aber die kann garnicht mehr ohne, das ist schon Gewohnheit. Nach 3 Wochen und halbwegs geordnetem Tagesablauf ist die ein ganz anderer Mensch. dann getraut sie sich ohne Einlagen oder windeln aus dem Haus. was nüzt das viele Geld mit 42 und keine Erben.

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18.06.2011, 09:11 Uhr
Antwort

Hallo Christa,

gebe dir vollkommen Recht, dass beruflicher Erfolg und Geld nicht alles im Leben sind. Vielmehr eine erfüllende Partnerschaft und ein ausgewogenes Leben sollten im Vordegrund stehen. Ist deine Schwester Single oder hat sie einen Partner. Hier könnte ja auch noch Enttäuschung auf diesem Gebiet dazukommen. Welchen Beruf übt deine Schwester aus. Seit wann leidet sie unter der Inkontinenz und wie macht sich diese bemerkbar. Welche Einlagen benutzt sie und werden diese tagsüber immer nass. Wieviel Urin geht ihr dabei ab und gab es in der Vergangenheit Unfälle, als sie sich noch nicht schützte. Sollte sie Röcke und Strumpfhosen tragen, dann hat sie wenigstens die Möglichkeit alles ganz gut zu überspielen.

Besorgte Grüße
Traudl

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18.06.2011, 10:58 Uhr
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Hallo Traudl, da muss ich dir recht geben. Meine Schwester ist Single, zum Glück. Die ist schon etwa 10 Jahre in der IT-Branche. Ich glaub die hält sich für unentbehrlich, so ein Arbeitstier, das die Arbeit förmlich anzieht. Das ist wie du schon schreibst ein unregelmäßiges Leben und der ganze Körper spielt irgendwie verrückt. Ob das inkontinent ist weiß ich gar nicht, eher Gewohnheit. Nach 3-4 Wochen und alles etwas geregelt bräuchte sie das vermutlich garnicht. Aber ich glaube, das ist ein Verhaltensmuster, über Jahre antrainiert und geht so schnell nicht weg, dann geht das ganze nach dem Urlaub von vorne los. Vorher gabs das nicht,mal Unfällchen wie bei uns allen,und auch heute nicht mehr. Am Anfang vom Urlaub, da sind sie schon nass,nachts auch die Windel,vermutlich weil der Körper total aus dem Rhytmus ist. Sie hat 90 % Röcke,weil das auch einfacher beim umziehen ist.
Viele Grüße Christa

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18.06.2011, 14:30 Uhr
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Hallo Christa,

das muesste deiner Schwester doch unangenehm sein, wenn es ständig nass im Schritt ist. Einlage, Slip und Strumpfhose allein werden da auf die Dauer wohl kaum ausreichen. Bestimmt gehen nicht nur ein paar Tröpfchen ab, sondern sie verliert größere Mengen Urin, die doch auch Spuren an der Kleidung hinterlassen müssen. Abgesehen einmal vom Geruch. Warum macht sie das, wenn keine Inkontinenz vorliegt. In solch einem Fall wäre es schlimmer und auch verständlich. Wieviel Wäsche trägt sie denn zum Wechsel ständig mit und wo lässt sie die nassen Sachen.

Liebe Grüße
Traudl

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19.06.2011, 10:15 Uhr
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Hallo Christa,

ja, ich bin verheiratet und das zum Glück auch noch sehr sehr glücklich. Meine Frau unterstützt mich in der aktuellen Situation sehr. Finde mich in der Beschreibung Deiner Schwester wieder - unser Job scheint vergleichbar. Was macht Deine Schwester dagegen? Ärztlich, ggf. psychologisch - oder hat sie diesen Zustand einfach akzeptiert?

Klar Geld und beruflicher Erfolg ist nicht alles und mittelfristig werde ich das auch ändern, nur muss das auch ein wenig geplant sein und dauert halt auch.

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19.06.2011, 13:41 Uhr
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Hallo Traudl.
ja das ist ihr schon unangenehm, wenn sie nass ist. hab ja im letzten beitrag geschrieben,dass sich das nach einer gewissen Zeit ändert. das liegt wie schon vermutet, wahrscheinlich am Verhaltensmuster. Bis sich das normalisiert hat, muß sie wieder arbeiten. Am Anfang ist das schon mehr und sie übergeht das einfach. Einlagen werden eben gewechselt, weiter gehts. Nasse Spuren gibts nicht, da sie einen Gummislip trägt, da hält sich bei öfterem Wechsel der Einlagen der Geruch in Grenzen. Wäsche hat sie das was sie braucht und kleine Resetve. Nasse Sachen gibts dann nicht.
LG Christa

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19.06.2011, 14:44 Uhr
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Hallo Olli,

Da hast Du Glück dass deine Frau das so akzeptiert. Meine Schwester hat das ärztlich abklären lassen, der schiebt das auf den Streß, was ich auch glaube, wenn die Artikel gelesen hast, dann ist das ähnlich wie bei dir. Wenn die ersten 2 Wochen vorbei sind wird sie einfach ruhiger und die Einlagen oder Windeln zunehmend trockener. Gummihöschen bleibt an, ob gebraucht oder nicht. Sonst fehlt einfach ein Wäschestück und sie hat dann Angst, das etwas passieren könnte. Gewohnheit eben. Da sie bei mir im Haus wohnt sehe ich das selbst. Sie kocht dann und bis ich abends nach Hause komme ist alles gerichtet. Am Anfang im Urlaub ist jeder 3. Blick auf die Uhr. Wir unternehmen dann viel gemeinsam und der Terminkalender bleibt weitgehend zu. Die ist dann für die Fa. nur über mein Fax erreichbar und das ist denen zu viel Arbeit. E-mail schreiben ist einfacher. Sie nimmt das eben so hin und will auch sich nicht mit Pillen einstellen, da der Körper durch die Arbeit schon ganz neben der Zeit ist durch die Fliegerei. Auf den Punkt gebracht: Nasse Sachen werden gewechselt und schadet dem Körper weniger wie Tabletten. Diese Änderung habe ich ihr schon länger vorgeschlagen, aber dazu hat sie keine Zeit oder will sich noch nicht richtig damit anfreunden/befassen.. Aber Dauerzustand soll das aus meiner Sicht nicht bleiben, aber die passenden Stellen sind rar, ausser dann für einen Hungerlohn.

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20.06.2011, 12:13 Uhr
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Moin!

Ich bin männlich und 36!

Ich kenne das auch, was Olli und auch ihr Damen beschreibt. Ich habe manchmal auch eine Reizblase bzw. Dranginkontinenz. In manchen Situationen überkommmt es mich ganz plötzlich und mach dann auch öfter nass. Und es kommt bei mir auch vermehrt in Stressphasen oder bei Kälte vor.
Früher wars ein Drama für mich ... mittlerweile komme ich besser damit klar. Enorm erleichtert mich, dass ich meinen falschen Stolz überwunden habe und mittlerweile Windelhosen trage. Man kann wieder alles mitmachen und braucht nicht überall gleich nach Toiletten zu gucken ...

LG Hans

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21.06.2011, 12:19 Uhr
Antwort

Hallo Hans,

Hast Du da welche speziell für Männer? Welche benutzt Du? Bin auch betroffen, aber will mal das auch Probieren. Werde auch um die halbe welt gehetzt.

Erik

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21.06.2011, 13:02 Uhr
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Hans, da bekommt man einen Toiletten- such und -ahnblick. Die WC-schilder mit Pfeil sind mir immer willkommen.

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21.06.2011, 19:21 Uhr
Antwort

Guten morgen Erik,

zumindest bin ich nicht allein...... habe in den letzten Woche so ziemlich alles an Hilfsmitteln getestet - mit Pants kann ich gar nichts anfangen, zu wenig Sicherheit, schlecht zu wechseln.... Am besten finde ich klassisch Windelhosen von Attends in Stärke 10. Kaum sichtbar und richtig sicher.

LG, Olli

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21.06.2011, 19:24 Uhr
Antwort

Hallo Hans,

was hast Du ärztlich dagegen getan / abklären lassen? Mit welchen Ergebniss?

LG, Olli

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21.06.2011, 20:48 Uhr
Antwort

Halo Olli, War erst garnicht beim Arzt, denn ein Freund von mir mit gleichen Problemen bekam nur Div. Untersuchungen undTabletten aber das war ihm dann irgendwann zuviel alles mögliche austesten und bei einem ungeregelten Tagesablauf hat alles nicht gestimmt. Ich komme so gut mit zurecht, weil das ja nur bei bestimmten Situatinen vorkommt, da gibts auch viele trockene Tage.
VG Hans

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21.06.2011, 22:08 Uhr
Antwort

Sorry, ich bin jetzt der (richtige) Hans, der oben gepostet hat.

Also ich habe mich mal aufgrund der Dranginko untersuchen lassen. Es wurde allerdings nichts besorgniseregendes gefunden. Es ist einfach psychosomatisch. Ich habe dann ein Medikament, bekommen, dass allerdings nicht die gewünschte Wirkung, aber Nebenwirkungen hatte.
Seitdem nehme ich eigentlich nichts mehr. Wenn ich die Probleme habe, verwende ich häufig Pants. Die sind halt praktischer, da man zwischendurch ganz normal die Toi aufsuchen kann. Bei Veranstaltungen oder wo ich weiß, dass evtl. keine Toi´s da sind trag ich auch die klassischen Pampers. Mittlerweile schaff ichs auch es dann einfach laufen zu lassen ... ohne mir groß Gedanken zu machen.

LG Hans

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21.06.2011, 22:47 Uhr
Antwort

Ja Hans,

das ist eigentlich die größte herausforderung, es einfach laufen zu lassen- aber das soll ja niemand sehen wenn es läuft. Hast du nur die Pampers an oder noch Gummihose oder was anderes darüber. Rutscht die Windel nicht wenn sie schwer ist?

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22.06.2011, 08:35 Uhr
Antwort

Jo, dass stimmt. Das war anfangs ´ne Mordshemmschwelle. Zuerst bekam ich jedes mal ne rote Birne und dachte, jeder sieht einem jetzt an, dass man gerade in die Hose gemacht hat. Das ist zum glück dann besser geworden ...
Eine Gummihose trage ich nur manchmal ... häufig ist mir das zu warm. Nee, Rutschen geht eigentlich, aber klar irgendwann ist sie voll.

Grüße Hans

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28.06.2011, 01:21 Uhr
Antwort

Hallo Christa,

mußte auch über 10 Jahre mich sehr ähnlich verhalten. Ich habe in Hotels nur mit Windeln geschlafen, bei meinem Körper war alles irgendwie zeitlich durcheinander. Im Urlaub ohne Zeitdruck ging es mir schon besser nach einer Woche. Seit 1. 6. habe ich Urlaub und ab 1.7. bin ich nur noch in Deutschland unterwegs und kann auch viel per Laptop erledigen von Daheim. Muß nur manchmal ins europäische Ausland, das kann ich verkraften. Das Geld ist weniger, aber irgendwie ist das ein Ausgleich für die Freizeit und Gesundheit. Das Bett in meinen Zimmern kannte mich nie richtig. 1 Zimmer hatte ich in der Nähe des Flughafens, so konnte ich Fahrzeit sparen und mal länger schlafen.
Gruß Sandra

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28.06.2011, 04:34 Uhr
Antwort

HI Flyer, hast du jetzt auch noch Blasenprobleme nachts.? Wie sieht das am Tag aus mit schützen, weil ja der Körper verrückt spielt?
Gruß Christa

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29.06.2011, 12:28 Uhr
Antwort

Hallo Christa,
benutze noch nachts Windeln, aus Angst es passiert was, aber seit ca 1 Woche alles trocken. Am Tage keine Probleme mehr, dank eines geregelten Zeitfensters. Die Zeiteinteilung hat sich jetzt total geändert und ich habe nicht mehr den Flugplan und weitere Termine im Kopf. Lese wieder Zeitung und ich habe vieles überhaupt nicht wahrgenommen, was vor der Haustür geschieht. Was Streß alles auslösen kann.
Gruß

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30.06.2011, 03:25 Uhr
Antwort

Hallo Olli, das kenne ich auch. Ich bin beruflich oft im Streß und da kann es vorkommen,daß es in die Hose läuft, Tag und Nachts. Das geht nicht nur mir so. Schütze mich eben entsprechend, so merkt das niemand wenns mal läuft. Ich kann das dann einfach nicht mehr steuern. Das steigt und fällt bei mir, je nach Streßzustand werde ich dann nass. Aber alles hinwerfen geht auch nicht, andere Jobs sind aber auch rar und schlecht bezahlt. Die Unkosten fürs Leben sind gleich hoch. Dauerstreß hält kein Körper aus. und er fängt an zu reagieren. Das ist dann ganz verschieden.

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30.06.2011, 09:06 Uhr
Antwort

Hallo Heike,

Geld ist nicht alles im Leben. Ich habe auch einmal so gedacht. Habe es mit einem Augeninfarkt und einem burnout bezahlt. Fange in Kürze wieder stundenweise an zu arbeiten, nachden ich 10 Monate krank war. Bei jedem äussert sich der Stress anders. Eingepieschert habe ich mich allerdings nie. Denke mal über deine Probleme nach. Ich bin jetzt 53 Jahre alt und wie alt bist du, Heike.

Irgendwie hat es bei dir ja auch angefangen. In welchem Alter war das. Am Anfang standen bestimmt komplette Unfälle, so dass andere Personen gemerkt haben, dass du komplett Pipi in die Hose gemacht hast. Es war dir unangenehm und deshalb schützt du dich jetzt. Wie sieht der schutz aus. immerhin sprichst du ja von einem permanenten Harnabgang.

Grüsse aus dem hohen Norden
Wiebke

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30.06.2011, 21:01 Uhr
Antwort

Jo, Wiebke ... Du hast völig recht!
Geld ist nicht alles ... so sehe ich das auch. Aber jeder geht halt auch mit Stress anders um und bei jedem ruft es andere Symptome hervor. Der eine hat das vermeintliche Gück, gesellschaftlich akzeptierte Symptome wie Magen- oder Kopfschmerzen oder mittlerweile Burnout zu haben der andere pinkelt in die Hose. Ich habe bei einem Kumpel die auswikungen eines Burnout mitbekommen und da muss ich ehrlich sagen, da hab´ ich noch Glück, dass ich nur in die Hose mache. Meistens habe ich das nach Stressphasen, wenn ich zur ruhe komme ...

LG ebefalls aus dem hohen Norden !

Hans

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01.07.2011, 05:59 Uhr
Antwort

Hallo Wiebke,

Da hat es dich aber ordentlich erwischt. Dann kannst du nur hoffen, daß dich deine Fa. nicht vor die Tür setzt. Das geht ja heute recht schnell, das ist wie bei Maschinen, reparieren oder neue holen. Ich hatte das bei uns in dem Laden gesehen, wie schnell Kollegen ausgetauscht wurden, wenn solche Erscheinungen auftraten oder zu erwarten waren. Bin 51 und das hat bei mir so etwa mit 44 angefangen heftiger zu werden, nachdem die Belastung stark anstieg. Da wird gehalten bis zum Schluß, weil man dann nicht gerade unterbrechen will oder auch sonst was, und dann gings unterwegs in die Hose. Habe einige slips entsorgt und war dann manchmal unten ohne im Rock unterwegs. Relativ viele Blasenentzündungen erlebt und immer Angst, es kam dann schnell der Druck und die Zeit wurde sehr knapp oder Hose nass. 2 Urodoks meinten Streß, häufige Blasenentzündungen, Wechseljahre das alles zusammen kann die Ursache dafür sein. Je höher der Streß, je häufiger und intensiver werde ich nass.Tagsüber tropfts und geht das mit Einlagen, nachts Windeln, weil ich nie weiß, ob viel oder wenig kommt. Die sind teilw. sehr voll morgens. Immer Gummihose sorgt nach außen hin für Sicherheit. Am Tage kann ich noch oft zur Toilette, nachts läuft es eben, so wie mein nervöses Bläschen Lust hat während ich schlafe. Lieber versuchen etwas kürzer zu treten und mit nassen Hosen, als in dem Alter keine Arbeit. Neue finden ist dann Glück. Weiß aber auch nicht, ob es ohne Streß nicht auch so wäre.
Viele Grüße
Heike

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01.07.2011, 06:13 Uhr
Antwort

Hallo Heike,
so wie es bei dir ist, ist bei mir auch. Tagüber schütze ich mich mit Vorlagen und Nachts brauche ich Windeln mit Gummihose. Ich merke Nachts nicht wenn ich muss es läuft eben. Keinerlei Kontolle habe ich Nachts. Ich bin auch sehr angespannt in meinen Job. Permanenter Stress.
Liebe Grüße
Bernd

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01.07.2011, 07:14 Uhr
Antwort

Hallo Heike,

das kannst du wohl sagen. Aber zum Glück bin ich noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen. Mein Chef ist sehr verständnisvoll und unterstützt mich, wo er nur kann. Bin nun ja auch schon lange Jahre in der Kundenberatung tätig und geniesse einen gewissen Schutz bzw. kann ab nächsten Jahr in Altersteilzeit gehen. Hoffe, dass ich das Kind bis dahin noch geschaukelt kriege.

Heike, in welchem Beruf bist du tätig. Du schreibst, dass du schlecht unterbrechen konntest und immer bis zum Schluss eingehalten hast. Warst du im Aussendienst. Desweiteren erwähnst du, dass du Slips entsorgen musstest. Wenn du einen Rock anhattest, ging es ja noch. Bei einer Hose, hätte diese ja sichtbare Spuren abbekommen. Bestimmt war es unangenehm dann unten ohne unterwegs zu sein. Hast du denn über dem Slip noch eine Strumpfhose oder ein Miederhöschen angehabt. Wieviel Harn ging dir denn ab, wenn du das Höschen entsorgt hast. Gab es denn keine sichtbaren Spuren nach aussen. Heike, warum hast du denn immer so lange gewartet nach den ersten Unfällen und bist nicht früher gegangen bzw. hast einen Ersatzslip mitgeführt. Was sagt denn dein Partner dazu.

Wünsche dir, dass sich alles doch etwas bessert bei dir und du beruflich auch über die runden kommst. Man halt es halt nicht einfach. Aber Kopf hoch.

Liebe Gruesse
Wiebke

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02.07.2011, 12:09 Uhr
Antwort

Hallo Wiebke,

solche Firmen gibt es selten. Sö früh Altersteilzeit???. Beratung, Schulungen, Vorträge. Warst Du schon mal unten ohne im Rock unterwegs? Strumpfhose und Slip natürlich, aber die Menge kann ich dir nicht sagen, aber gut nass. Bei einer Schulung oder Vortrag kann ich ja nicht gut wegspringen, also haltenbis zum Schwitzen. Ist ja auch nicht richtig geklärt, ob auch die wechseljahre oder auch oftere Blasenentzündungen schuld sind. Manchmal war auch der Ersatz nass, also wieder unten ohne und noch mehr Angst.Alleine schon der Gedanke dass man unten ohne vor der ganzen Meute steht. Bleibt in solchen Fällen nur Vollschutz. Kein Dok konnte mir sagen, warum ich nachts oft auslaufe, sie vermuten den Streß. Aber immer alles mit Fragezeichen. Hatte 8 Wochen versch. Tabletten ausprobiert, etwas hat immer nicht gepasst. Lebe jetzt so ohne Partner und Tabletten ruhiger. Da kann ich mich besser darauf einstellen. eben sorgloser Dank Schutz, laufen tuts ja doch immer etwas. Warum noch mehr Streß alleine nur deswegen. Gelebt wird nur vorwärts, rückwärts geht ja schlecht. Zum Glück ists bei mir nur flüssig, eine Kollegin hat selbige Probleme wie ich, aber nachts kommt noch Stuhl bei ihr dazu. Die ist viel unglücklicher deshalb, was ich verstehen kann. Morgens mit einer Komplettfüllung aufwachen, und das im Hotel, da würde ich durchdrehen.
Liebe Grüße
Heike

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02.07.2011, 21:31 Uhr
Antwort

Hallo Heike,

oh ja, habe mich vollkommen nackt gefühlt. Glaubte immer, es merken alle. Wenn dann nochmals was abgehen sollte, läuft es doch direkt an den Beinen heraunter. Oh Graus. Habe das einmal auf der Wiesn gesehen. In der Schlange vor der Toilette vor mir tröpfelte es einem Mädel (ca. 20 Jahre alt) langsam an den Beinen herab. Sie tat so, als sei nichts passiert und wartete geduldig weiter bis sie an der Reihe war. Mir ist es auf der Kieler Woche passiert. Viel Spass, viel Alkohol und viel Betrieb vor den Toiletten. War damals nicht die Einzige. Das gibt es wohl öfter, als man denkt.

Heike, war es so nass bei dir, dass du Slip und Strumpfhose entsorgen musstest. Wo bist du mit den nassen Klamotten verblieben. Dann hattest du ja noch Glück, wenn an der Strumpfhose keine Rinnsale zu sehen waren. Es war bestimmt aufwendig ständig Ersatzslip/-strumpfhose dabei zu haben. Besser ist es sicherlich, auf einen anderen Schutz umzusteigen. Bevorzugst du Einlagen oder benutzt du Pants. Ich trage nun, wenn ich nochmals auf Volksfeste gehe Protective Underwear von TENA. Das sind Damenslips mit Muster, die wie Höschen aussehen und sich gut tragen lassen. Auf den Slip wird dann verzichtet. Sie gibt es in verschiedenen Saugstärken und sie sind gut und unauffällig unter der Strumpfhose zu tragen.

Liebe Gruesse, Wiebke.

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03.07.2011, 06:55 Uhr
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Hallo Heike,

ich kann mit dir fühlen wie es dir geht, denn ich mache auch viele Schulungen und Vorträge und wegen meiner Inko muß ich mich jetzt schützen. Da kann man nicht einfach dazwischen schnell mal unterbrechen,wenn sich plötzlich was ankündigt und schnell anfängt zu laufen, weil du es nicht länger halten kannst. Immer durchhalten bis zu einer Pause geht nicht mehr. Früher hatte ich 1 Reserve dabei und wenn die nass war habe ich oft noch größere Menge WC-papier zusammengerollt eingelegt und als das schlimmer wurde, habe ich umgestellt auf Einlagen und Schutzhosen. Unten ohne ging da schon nicht mehr. Habe ich früher 1x erlebt mit Mini für 30 Min., da habe ich immer nur gedacht was sein würde, wenn ich mich jetzt bücken muß und 30 Leute könnten das sehen.Wir waren früher 4 Leute, heute sind wir 2 und in der ganzen BRD unterwegs. Der Termindruck ist entsprechend stärker und ich lebe zeitw. Wohnmobil oder Hotel, wie es die Zeit erlaubt. Nachts geht ohne Windel nichts mehr, in Hotels immer mit Schutzhosen. Ich möchte mir nicht vorstellen wie das ist, so wie deine Kollegin zeitweise mit prall gefüllter Windel morgens aufzustehen. Da hätte ich Angst überhaupt einzuschlafen. Was denkst Du selbst, woran das bei dir liegen könnte, mehr durch Streß oder Wechseljahre, wo viele von uns schon im Normalfall undicht werden?
Viele Grüße
Ramona

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03.07.2011, 11:33 Uhr
Antwort

Hallo Ramona,

da sieht man wieder einmal, was Stress und immer höhere Belastungen im Arbeitsleben auslösen. Mir schlug es aufs Auge bzw. ich bekam einen burnout. Man kann sich jetzt fragen, was ist unangenehmer. Anhaltende Blasenbeschwerden sind bestimmt auch nicht angenehm.

Wie alt bist du denn jetzt, Ramona, und wann fing es bei dir an.
Hat sich der Druck plötzlich entwickelt oder kannst du doch noch eine gewisse Zeit einhalten und hast einfach keine Zeit rechtzeitig zur Toilette zu kommen. Du schreibst, es fing schnell an zu laufen. Wieviel Pipi ist dir denn da jeweils abgegangen. Hast du Hosen oder Röcke getragen. Toilettenpaier schützt sicherlich wenig, auch wenn man Slip und Strumpfhose trägt. Bestimmt war es für dich unangenehm, wenn beides durchnässt war, und du noch einen Augenblick warten musstest, bist du wechseln konntest. Wo bist du denn mit den nassen Sachen geblieben. Welche Einlagen und Schutzhosen bevorzugst du denn zur Zeit. Diese Variante ist sicherlich eine bessere, als wenn einem der Urin die Beine herabläuft und sichtbare Spuren an der Strumpfhose oder den Beinen hinterlässt.

Liebe Gruesse
Wiebke

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03.07.2011, 22:14 Uhr
Antwort

Hallo Wiebke

Es tröpfelt schon immer etwas, aber wenn sich der Druck aufbaut und ich es spüre, kann ich noch etwas halten, aber dann habe ich keine Zeit mehr für auf die Toilette oder zumindest bis kurz vor die Türe. Ich habe meistens Röcke an, weil es einfacher ist. Das Toilettenpapier hilft schon etwas als Überbrückung. Ganz ohne Hosen geht auch nicht, wegen dem Toilettenpapier und weil es dann ungehemmt lauft. Wenn man vorne steht, muß man bis zu einer Pause durchmachen. Schon deshalb muss ich mich schützen. Dicke Formeinlagen und pvc-hosen sind ein muß. Bin 46, aber das nehme ich hin, solange ich nicht noch zum Psychiater muß deswegen.

Viele Grüße
Ramona

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04.07.2011, 12:45 Uhr
Antwort

Hallo Ramona,

einer Freundin von mir ergeht es ähnlich. Wenn sie es merkt, lässt sie es meist ungehemmt laufen. Windeln und Gummihöschen schützen sie.

Habe ich das richtig verstanden, dass du dich mit diesem Paketchen aus Formeinlage und ... jetzt ständig schützt. Auf Toilettenpapier kannst du dann ja verzichten oder. Früher hattest du es doch zwischen Slip und Strumpfhose als Schutz gelegt. Musstest du noch ein Miederhöschen zum Fixieren benutzen. Merkst du denn, wie dir die Tröpfchen permanent abgehen oder läuft es einfach ohne Gefühl. Vielleicht steckt dann eher ein neurologisches/orthopädisches Problem (z.B. Bandscheibe) dahinter. Hast du das einmal untersuchen lassen oder hast du es einmal mit Beckenbodengymnastik versucht. Ramona, kurz nach dem du spürst, dass du Pipi musst, geht es dir also schon komplett ab. Wartest du also und versuchst dem Drang doch noch etwas standzuhalten oder lässt du es mittlerweile, wie meine Freundin, komplett ungeniert laufen. Wie kommst du mit der Entsorgung der eingenässten Sachen zurecht.

Liebe Grüße, Wiebke

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04.07.2011, 23:48 Uhr
Antwort

Hallo Wiebke,

Ja ich schütze mich ständig damit, denn wenn ich nicht unterbrechen kann oder keine Pause ist, muß ich es laufen lassen. Ich spüre es und versuche bis zur Pause zu halten, aber es reicht nicht immer.
Viele Grüße
Ramona

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05.07.2011, 12:23 Uhr
Antwort

Hallo Ramona,

dann bist du also doch in der Lage, es eine gewisse Zeit einzuhalten und machst nicht direkt in die Hose. Kommst der Drang allerdings frühzeitig während deines Vortrages schaffst du es halt nicht immer, sondern öfter lässt du es dann nach kurzer Zeit kontolliert laufen. Versuche es doch trotzdem einmal mit Beckenbodengymnastik oder autogenem Training. Es soll Wunder wirken.

Liebe Gruesse, Wiebke

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09.07.2011, 10:29 Uhr
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Hallo Wiebke,
Gymnastik kann ich mir noch vorstellen,dass es hilft, bei autogenem training eher weniger. Hast du da Erfahrung?

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10.07.2011, 11:39 Uhr
Antwort

Hallo Ramona,

habe sowohl Beckenbodengymnastik als auch autogenes Training gemacht. Das autogene Training dient, wie auch viele andere Übungsmöglichkeiten, dazu, dass man ruhiger wird und alles bewusster wahrnimmt bzw. manche Sachen halt akzeptiert. Das hat einen positiven Aspekt auf das vegetative Nervensystem, welches auch bei der Blasenkontrolle eine grosse Rolle spielt. Wenn du Lust hast Ramona, erkundige dich da einmal und versuch es halt. Schlimmer werden kann es dadurch bestimmt nicht. Musst halt nur ein bischen Zeit opfern. Viel Glück.

Liebe Grüsse, Wiebke

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12.07.2011, 03:08 Uhr
Antwort

Hallo Sandra,

ich wünschte, meine Schwester würde sich auch andere Arbeit suchen. Du siehst aber,daß sich der Körper langsam an die Umstellung gewöhnt, der Kopf erst später. Wie geht es dir jetzt, nach einer längeren umgewöhnungsphase?
VG Christa

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14.07.2011, 12:41 Uhr
Antwort

Hallo Christa,

das hat sich ganz gut eingespielt und normalisiert. Der Wechsel war richtig, aber eine solche Stelle zu bekommen war Glück. Ich habe das von einem Bekannten erfahren, dass er in Rente geht und habe mich direkt beim Chef gemeldet nach einem Geschäftstermin in der Firma. Direkte Zusage, da man sich schon länger kannte. Wenn man dauernd unterwegs ist, liest man ja nichts.
Viele Grüße
Sandra

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14.07.2011, 14:44 Uhr
Antwort

Hallo Hans,
wie schaffst du das, einfach weiterzuarbeiten wenn du nass bist ?
Ich kann es auch nicht laufen lassen, in dem Sinn, dass damit das Problem erst einmal gelöst ist.
Mir passiert es einfach, wenn ich zugeschmissen werde mit Info, wenn ich von einem Thema zum anderen springen muss, Fragen zu mehrere Terminsachen möglichst gleichzeitig beantworten soll. In solchen Situationen pinkle ich fast unbewusst. Wenn ich dann merke, dass ich nass bin, lass ich alle und alles stehen und liegen, muss raus, einfach weg, die Vorlage wechseln, Hände waschen, mich beruhigen, damit ich wieder ansprechbar bin und arbeiten kann.
Wenn ich nass bin geht das nicht.
Bisher hat mich noch niemand darauf direkt angesprochen. aber ich denke, einige Leute, Kolleginnen und Kollegen mit denen ich enger zusammenarbeite, wissen oder vermuten zumindest, das ich seit einiger Zeit gelegentlch in die Hose mache. Wie ist das bei dir ?
Gruss, Fritz

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15.07.2011, 03:54 Uhr
Antwort

Hallo Fritz,

das ist bei jedem sehr verschieden, wie man damit umgehen kann oder muss. Ich selbst spüre das sehr wohl, aber wenn ich zugestopft werde übergehe ich das einfach weinn es läuft. Ich kann nicht einfach weg. Den Kollegen hab ich gesagt ich bin inkontinent und da ist eben immer nass, also fragt auch keiner warum und wie oft. Zwei Kolleginnen rennen zum Psychomann und haben Tenas an, sicher nicht grundlos. Fragen kann ich sie schlecht. Ich glaube nicht wenn ich das auch machen würde, dass ich dann trockener werde. Das äussert sich bei jedem verschieden. Nach der Arbeit leg ich mich 2 Std aufs Ohr und dann kann ich wieder normal sein

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17.07.2011, 02:05 Uhr
Antwort

Hallo fritz,#das geht sehr wohl, mit nassem Einlagen im Schritt zu arbeiten. Mußte das über 10 Jahre auch tun, bei der Arbeit oder bei Sitzungen es laufen lassen, oft lief es dann unkontrolliert vor lauter Stress. Gummihosen und Mieder war Plicht, um nassen Rock oder Hose zu vermeiden. Konnte nicht alles hinter mir lassen, sondern mußte präsent sein. Selbst nachts brauchte ich Windeln im Hotel oder im Flugzeug unterwegs in der Welt. Wenn das bei dir so geht, dann hast du Glück. Die Kollegen von mir hatten ähnliche Probleme und alle haben es verheimlicht. Habe jetzt eine andere Stelle gefunden und es hat sich gut gebessert.
Grüße

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17.07.2011, 02:27 Uhr
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Hallo Fritz und Flyer, ich muß oder es läuft auch so aus, auch Einlagen oder Windeln nutzen. Das ist schlimm, wenn man nass wird oder es ablassen muß und keiner soll es merken. Das kostet Mut, wenn es kommt unverkrampft laufen zu lassen und ruhig zu bleiben. Versuch einfach mal ruhig zu bleiben und eine Reihenfolge für das durcheinander zu finden und nicht immer nur an nasse Einlagen denken.
VG Ramona

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20.07.2011, 01:21 Uhr
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Hallo Fritz

das geht mir seit etwa 7 jahren so, dass ich wegen dem Streß nasse Hosen kriege. Ich bin dauernd und mit starkem Termindruck unterwegs. Wo ich normal schlafen sollte, muß ich als Reisezeit zum nächsten Termin nutzen. 4 Std Schlaf müssen dann reichen. Wenn Du dann alles hinter dir lassen kannst, dann ist das Glückssache. Ich fange dann an auszulaufen ohne Kontrolle. Selbst wenn ich es noch spüre, muß ich es laufen lassen, weil ich nicht einfach wegrennen kann. Der Druck kommt dann recht schnell und bis zum nächstem möglichen WC schaffe ich es dann doch nicht mehr in der nächsten Pause. Selbst nachts hab ich meistens keine Kontrolle mehr. Die Ärzte meinen, dass das vom Streß kommt aber auch die Wechseljahre könnten daran beteiligt sein. Medikamente nehme ich keine mehr, da ich ja schlecht immer zum gleichen Arzt kann. Nur am Wochenende Ruhe reicht mir nicht zum normalisieren und so muss ich mich schützen. Da gewöhnt man sich auch an nasse Vorlagen oder Windeln. Versuche doch dann mal eine Reihenfolge in die Anfragen zu bringen, weil gleichzeitig alles zu machen geht nicht. Da muß man Prioritäten setzen. Auch mit nassen Einlagen geht das noch, wenn man nicht nur daran denkt . Du mußt selbst insgesamt ruhiger und gelassener werden, wenn du fortrennst wird die Arbeit nicht weniger und du mußt dann noch schneller arbeiten in der verbleibenden Zeit.
Viele Grüße
Heike

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20.07.2011, 10:17 Uhr
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Hallo Heike,

das sind die Situationen, die man niemandem wünscht. Aber vor lauter Arbeit, die anscheinend immer mehr wird je schneller du arbeitest, bleibt die Gesundheit auf der Strecke. Ich wurde vor Jahren aus der Firma entfernt nach dem Eigentümerwechsel, das AD-Personal halbiert. Ich bin froh darum, mein Leben ist jetzt ruhiger. Mir ging es wie vielen so hier, aber ich werde das nie mehr machen, ganz gleich was passiert. Ich hatte am Tag 80-100 e-mails plus die normale Arbeit und hatte deshalb zu festen Uhrzeiten den Laptop abgeschaltet. Bei kollegen lief der 24 Stunden, damit das alles sogenannte dringende auch erledigt wurde. Die Absender hatten meistens schon Feierabend. ZU was das führen kannder viele Streß ist kaum vorstellbar. Viele Artbeitgeber entlassen zunehmend die Leute und stellen sie freiberuflich gleich wieder ein, dann müssen sie sich nicht mehr an irgendwelche Vorschriften halten. Dann geht der Streß noch schlimmer weiter,wenn dann jemand krank wird is tdas sein Problem.
Liebe Grüße

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20.07.2011, 10:29 Uhr
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Hi Anonym, dabei dauern diese psychischen Sachen oft längere Zeit an. Nasse Einlagen und sonstiges sind das kleinste Übel, das ist ja nur äußerlich. Als Freiberufler hast Du in der Zeit keine Einnahmen und es sind viele schon sehr arm geworden.

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21.07.2011, 07:21 Uhr
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Die Arbeit ist bei fast allen Arbeitnehmern viel mehr geworden. Das hat dann Stress zur Folge, gerade in höheren Positionen nimmt das stark zu. Ich bekomme das hautnah zu spüren. Bin seit 3 Wochen wieder arbeiten und muß schon wieder mit nassen Einlagen laufen, weil die Nervenbelastung schon wieder so hoch ist wie vor 3 Monaten. Da nimmt niemand Rücksicht darauf. Tabletten für die Nerven möchte ich nicht nehmen, dann lieber wieder unten feucht. Das hat keine Nebenwirkungen im Körper, außer öfter mal äusserlich Einlagen wechseln. Nachts helfen als Sicherheit Windeln. Diverse Hotelrechnungen für nasse Betten sind teurer.
Viele Grüß
Silke

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21.07.2011, 07:32 Uhr
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Hallo Silke, Du bist sicher viel unterwegs in Hotels. Ich habe nach 1 Jahr in Hotels den Job gewechselt und muß zwar länger fahren, habe aber jetzt eine geregelte Arbeitszeit. War nach 1 Jahr fast genauso weit wie Du jetzt auch wieder. Es hat damit angefangen, dass ich einfach kontrolllos nasse Slips bekam und dann nasse Pantshosen. Der Wechsel war dann überfällig. War damals 27 Jahre alt und habe aber viel Geld verdient, aber mit nassen Hosen und gestreßten Nerven bezahlt. Nie mehr.
Gruß
Elke

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21.07.2011, 16:27 Uhr
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Heike, Anonym,

Ich bin so ein Freiberufler. Vor dem Konzernumbau ging das gerade noch so, aber nach Zusammenlegungen musste ich sehr weit fahren. Als das noch nicht mal eingespielt war, wurde festes Personal reduziert. Ich wurde vor die Wahl gestellt, Entlassen oder Freiberufler. Mir blieb keine Wahl, da noch Haus zu zahlen ist. Mit 51 geht das nicht mehr so. Mache jetzt die gleiche Arbeit, muß viel mehr Stunden arbeiten und habe netto den gleichen Verdienst. Seit einiger Zeit, etwa 12 Wochen, gibts öfters nasse Hosen, weil es sich nicht halten lässt. Wc ist nur die Treppe hoch, aber ich spüre es und kurz darauf ist es nicht mehr zu stoppen. Die monatlichen Finanzen müssen stimmen, also wird alles mitgenommen was kommt. Meine Frau meint, dass das vom Streß kommt, wenn die Hosen nass werden. Jetzt benutze ich solche Einlagen und die Hosen bleiben wenigstens trocken. Ist Seit Juli arbeitet sie wieder mit um auch den monetären Druck etwas von mir zu nehmen und eine bessere Sicherheit zu haben. Die nassen Hosen machen auch sie etwas nervös, weil sie Angst hat, das ich irgendwann das nicht mehr so schaffe oder richtig krank werde. Das passt zu dem was ihr geschrieben habt.

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21.07.2011, 18:51 Uhr
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Hallo Kurt, ich bin50 und ich habe das auch so ähnlich erlebt. Die Senioren haben das an die Jungen übergeben und die haben 5 jahre gemobbt. Ich bin älter wie die und als Lehrmädchen in die Firma gekommen. Ich war dauernd bei Kunden in halb Deutschland unterwegs und ich habe angeblich Fehler gemacht, die ich anhand von Auftragsdurchschlägen widerlegen konnte. Zum Glück hatte ich zusätzliche Kopien gemacht. Ich bekam irgendwann nasse Hosen, wenn die von der Firma sich gemeldet haben. Ständig war ich an etwas schuld und ich konnte manche Stunde nicht schlafen. Ich habe alles 3x kontrolliert dass sie mit keinen Fehler anlasten konnten. Ich war mit den Nerven fix und fertig. Ich hatte ja niemanden mit dem ich reden konnte. Die Hosen bzw Slips wurden immer öfter nass, so dass ich starken Schutz brauchte, sogar dann auch am Tag. Zum Arzt konnte ich kaum gehen, war ja dauernd unterwegs. Im Urlaub vor Weihnachten bin ich zum Arzt gegangen und der hat nichts festgestellt, was für das in Frage kommt, außer diese Umstände. Ich habe mir in dieser Zeit, wo er mich krank geschrieben hatte, eine neue Stelle gesucht und bei der Konkurenz eine bekommen. Geht alles vom Büro aus und ich bin jeden Abend in meinem Bett. Bin gar nicht mehr in der alten Firma angetreten. Gestern hat ein Mitarbeiter bei mir angerufen, ob ich nicht wieder in die alte Firma kommen will. Die Seniorchefs haben die Jungs ziemlich angeschnauzt, weil sie mehrere ältere Mitarbeiter irgendwie entfernt haben. Einige Kunden sind auch verärgert worden. Nicht für mehr Geld will ich da noch mal hin. Die Senioren leben meistens im Ausland jetzt und denen werde ich schildern, was da abgelaufen ist.

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21.07.2011, 19:19 Uhr
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DU GLÜCKLICHE, ich wäre schon froh, wenn ich trocken wäre.

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23.07.2011, 02:59 Uhr
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Hallo, das ist leider heute so. Manche gehen zum Psychiater, andere die Hosen voll, oder Beides. Ich mache zum Glück nur die Hosen voll und bin in dem Alter, wo man nicht so schnell eine andere Arbeit findet. Die Wechseljahre könnten aber auch mit daran schuld sein. Die Menschlichkeit lässt immer mehr zu wünschen übrig, es zählt nur der Gewinn und die Umsatzerhöhung, das Ist aber nicht immer Gewinnerhöhung. Einige Selbstständige die ich kenne haben in der woche oft 70 Std. und manchmal auch mehr. da muß man sich nicht wundern, wenn der Körper nicht immer alles mitmacht. Eine Bekannte hat nach einem Schlaganfall mit 45 Jahren, der sehr glimpflich verlaufen ist, wenn es stressig wird oft keine Kontrolle mehr über die Blase. Die hat schon 10 mal Teewasser gekocht und dabei noch dazwischen Telefon und Brief fertig machen, die Hosen nass gemacht- Da gibt es Tage, da ist die Mücke an der Wand zuviel und die Nerven flattern. Die kann Ohne Windeln gar nicht mehr sein, weil sie mindestens 3 Sachen möglichst gleichzeitig machen will und noch das handy klingelt und nicht warten kann, einfach keine Kontrolle mehr. Und sie wundert sich noch, warum sie nass wird. Dabei sollte sie eigentlich Aufregung vermeiden, das ist eher umgekehrt. Zum Doc will sie aber auch nicht, weil das so lange im Wartezimmer dauert trotz Termin. 15 Minuten warten sind ja eine Zumutung. Ich habe zwar auch Streß, aber da geht es mir noch gut. Ich merke wenigstens noch, dass die Einlagen bzw. Windeln zu wechseln sind.
Viele Grüße
Heike

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23.07.2011, 09:21 Uhr
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Hallo heike,
da bist ja auch nicht weniger gestreßt wie ich es war. Das hat mich tierisch genervt erst nachts und dann auch am Tag die Einlagen, manchmal auch Windeln voll zu haben. Das war nicht immer, aber im Monat an 3 Tagen nicht. Selbst am Wochenende wurde ich nachts nass. Wochenende waren das oft garnicht in dem Sinne. Ich hatte riesig Glück, dass ich eine andere Stelle gefunden habe. Deine Bekannte, die macht sich wirklich Streß, der nicht sein müßte. Die wird irgendwann den 2. Schlaganfall kriegen, der wird sicher heftiger ausfallen. Wie es dann ist mag ich nicht zu denken. Sie hat zumindest nichts dazugelernt.
Viele Grüße
Anna

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31.07.2011, 08:25 Uhr
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Hallo Anna,

da bin ich selbst froh, so wie es bei mir ist.Wenigstens habe ich noch einen Überblick und weiß noch was ich tue. Nasse sachen sind da ja noch harmlos. Aber die Bekannte ist jünger wie ich und sie hält sich für unersetzbar und denkt ohne sie geht alles schief. Bei ihren Kolleginnen macht sich der Verdacht breit,dass sie alle Arbeiten förmlich an sich reißt und denkt ohne sie bricht alles zusammen. Auf den Artz hört sie ja nicht, sie kann ja wieder alles machen.

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04.08.2011, 07:36 Uhr
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hallo heike,
muß zwar immer noch schützen, aber nur morgens oder abends, weil ich lange in öffentlichen Verkehrmitteln unterwegs bin und da gibts kein WC. Im Bus nasse Hosen haben ist dann wahrscheinlich, zumindest gelegentlich. Bin froh, wie schon geschrieben, dass ich wechseln konnte. Wenn Du trocken werden willst und die Nerven schonen bleibt auch nur ein Wechsel. Das wird immer schlimmer mit der Arbeitsbelastung
Viele Grtüße
Elke

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07.08.2011, 05:21 Uhr
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Hallo Heike,
die wird noch ihren Denkzettel erhalten,denn das ist ein hoffnungsloser Fall. Du selbst musst aber auch aufpassen, dass du nicht verheizt wirst. weil auf zuviel Arbeit kommt immer noch was dazu und das wird schleichend idem Körper zugemutet. Wie sich das auswirkt, steht in vielen Beiträgen. Bei dir ist das beides, weil man nicht so richtig trennen kann ob Stress oder Alter die Ursache sind. Pillen sind nicht das Heilmittel für die Ursache. Versuche halt einen Strich zu ziehen, wieviel du leisten kannst, der Tag hat nur 24 Stunden. Mit nassen Hosen kann man leben, solange du noch fit bist und machen kannst. Wenn Du wirklich mal geschädigt bist und länger ausfällst, werden schon die Messer gewetzt und überlegt wie man dich loswird. Da gibt es jede Menge Leute, die auf deine Stelle springen wollen, jünger sind und noch mehr arbeiten. Das werden sie später merken und bleiben oder schnell wieder flüchten. Es ist heute nicht mehr üblich, 20, 30 oder noch mehr Jahre im gleichen Betrieb zu bleiben.
Bleib gesund und munter.
Anna

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08.08.2011, 03:00 Uhr
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Hallo sandra
du kennst jetzt den Unterschied. Meine Schwester die kennt nur die 1. Zeitungsseite im drüberlesen, evtl mal im Internet die Nachrichten oder meistens Radionachrichten. Sie hat doch sonst überhaupt keine Zeit, denkt sie selbst. Die macht sich mittlerweile selbst verrückt und mich wundert es nicht, wenn die in die Hosen macht. Die bringt schon bald Tag und Nacht durcheinander und meint, nachts noch im Bett e-mails beantworten zu müssen. Die das schreiben, die schlafen um diese Zeit und sind erfreut, wenn sie morgens die Antwort haben. Im Urlaub wird sie ruhiger aber dann geht das gleiche ja wieder los. Sie hat keinen Streß, das denken nur die Anderen. Unverbesserlich nennt man das. Sei nur froh, dass Du den Absprung geschafft hast.
Viele Grüße
Christa

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08.08.2011, 06:15 Uhr
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Hallo Christa,

schützt sich denn deine Schwester mit Einlagen vor den nassen Hosen und wie alt ist sie? Was macht sie beruflich?

Gruesse Bianca

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08.08.2011, 07:47 Uhr
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Hallo Bianca,
bevor ich hier viel schreibe kannst Du ganz am Anfang alles nachlesen unter Christa. Bist Du davon auch betroffen und bekommst auch nasse Hosen oder wie schützt Du dich und wie alt bist Du?
Viele Grüße
Christa

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09.08.2011, 11:51 Uhr
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Hallo Christa,

danke für den Hinweis, hatte ich übersehen. Das ist ja schlimm, wie deine Schwester mit ihrer Gesundheit umgeht. Bin selbst 37 Jahre alt und tröpfel zuweilen. Schütze mich durch kleinere TENA-Einlagen. Wollte gerne mal einen Erfahrungsaustausch.

Gruesse
Bianca

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09.08.2011, 22:25 Uhr
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Hallo Bianca,
Geld muß man auch verdienen. Es kommt aber darauf an, wie man es verdienen kann oder muß. Dei Arbeit wird immer mehr und ab einem gewissen Alter mischt sich das alles . Das ist Streß und der Körper reagiert darauf mit unterschiedlichen Symptomen. Dann kommen noch die teils alterstypischen Erscheinungen oder Beschwerden dazu. Das zu trennen ist schwierig.
Gruß Christa

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09.08.2011, 22:35 Uhr
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Hallo Christa,

du sprichst mir aus der tiefsten Seele.

Gruesse
Bianca

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09.08.2011, 22:46 Uhr
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Hallo Bianca,
das dürfte doch in deinem Alter noch kein oder nur ein kleines Problem sein. Da ist man noch sehr belastbar und Streßfest. Ein paar Tropfen verlieren eigentlich alle Frauen bei manchen Aktivitäten.
Gruß Christa

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10.08.2011, 12:01 Uhr
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Hallo Christa,

jeder Mensch reagiert anders. Manche sind halt etwas sensibler.

Gruesse
Bianca

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10.08.2011, 13:46 Uhr
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Hallo Ramona,
ich schaff das einfach nicht ruhig zu bleiben und weiter zu arbeiten, wenn ich unversehens gepinkelt habe und die Einlage nass ist.
Wie machst du das nur, dass es keiner merkt, wenn es dir passiert ist? Wo nimmst du die Kraft her ruhig und freundlich zu bleiben?
Vielen Dank für deinen Rat, mehr Ordnung in meine Arbeit zu bringen.
Darum bemühe ich mich, allerdings bisher ohne deutlichen Erfolg. Wenn mir das aber nicht bald gelingt und es mit meiner Blase nicht besser wird, muss ich mir eingestehen, dass ich für meinen Arbeitsplatz einfach nicht geeignet bin.
Viele Grüsse,
Fritz

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10.08.2011, 21:26 Uhr
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Hallo Fritz,

aus meiner Sicht und Erfahrung ist hier hilfreich von Einlagen auf richtige Windeln umzusteigen. Z.b. Attends Regular 10, dünn, sicher und haben einen feel dry Effekt. Probier`s einfach mal aus. Ich kenne selbst Situationen wo der gesamte Blasenihnalt abgeht und man einfach einen längeren Zeitraum nicht wechseln kann, habe ich nahezu täglich. Mit der Attends kann das bis 2 - 3 mal passieren und ich weiss ich bin immer noch sicher und nach aussen trocken bin.

LG, Olli

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10.08.2011, 22:10 Uhr
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Hallo Olli,
41, männlich. Hab ich ja vorne geschrieben und es istähnlich wie bei dir, dauernd ausser im Urlaub unterwegs. Unternommen habe ich nichts. Wie will ich Termine machen, wenn ich selten daheim bin.Mit Windeln geht das problemloser,da brauche ich keine Pillen mit Nebenwirkungen. Damit kann ich leben
grüße KH

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10.08.2011, 23:04 Uhr
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Hallo olli,
ich darf auch um die Welt hetzen und hab auch nasse Hosen als. Die gleichen Sachen nutze ich auch hilfreich. Da hab ich auch nur gute Erfahrungen. Leider kann ich das nicht ändern und habe die Tag und Nacht und immer im Streß.

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11.08.2011, 00:04 Uhr
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Hallo kh,

wie alt bis Du? Männlich oder weiblich? Erzähl mal ein bisschen mehr zu den Hintergründen und was Du bisher dagegen unternommen hast?

LG, Olli

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11.08.2011, 08:58 Uhr
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Hallo Bianca, Was ist bei Dir sesibler, der Mensch oder das Bläschen, wenn es ausläuft?
vg Christa

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11.08.2011, 20:09 Uhr
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Hallo Christa,

der Mensch.

Gruesse
Bianca

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13.08.2011, 04:06 Uhr
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Hallo Olli,
vielen Dank für den Rat von Einlagen auf richtige Windeln umzusteigen und für den Hinweis auf die Attends, die du gut kennst.
Du hast schon recht, ich muss es einfch mal ausprobieren. Die Sorge los zu sein, dass die Hose aussen sichtbar nass wird, beruhigt sicher auch.
Sag mal: Kann das nicht zur Gewohnheit werden, dass man unversehens in die Windel macht, dass man es gleichgültig hinnimmt wenn es während der Arbeit zwischendurch einfach so nebenbei immer wieder passiert? Ich fürchte mich davor.
VG
Fritz

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13.08.2011, 06:45 Uhr
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Hallo Fritz,

kenn ich auch - verzweifelt versuchen die Toilette zu erreichen, schliesslich möchte man ja nicht Inkontinent sein, bloss nicht einnässen..... Für mich kann ich sagen auch das ist ein Kopfthema, hat gedauert bis ich akzeptiert habe das es so ist - nicht abgefunden, aber akzeptiert. Ich weiss heute woran es liegt und woher es kommt. Die Vorwarnzeit ist für mich zu kurz oder manchal auch gar nicht da das ich es auf die Toilette schaffen würde, insofern..... Gewohnheit ist und wird das keine.
Für mich ist jetzt einfach nur wichtig das die Inko nicht mein Leben bestimmt. Daher ist das richtige Hilfsmittel wichtig und gibt mir hierzu die Möglichkeit und Sicherheit. Ich kann heute meinen Tag (im Job und privat) so verbringen und gestalten das keiner was sieht oder riecht.

LG, Olli

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16.08.2011, 07:20 Uhr
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Hallo Olli,
vielen Dank nochmal.
Aber was mich betrifft, will ich das nicht hinnehmen.
Natürlich, es machen ja auch andere mal vor Aufregung die Hose nass. Aber das sind doch seltene, besondere Situationen, in denen das passiert.
Es darf doch nicht sein, dass die tägliche, berufliche Arbeit, für die man ja auch fachlich qualifiziert ist, die Nerven derart belastet, dass sie an einem ihrer schwachen Punkte versagen.
Ich wünsche dir alles Gute.
Fritz

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06.10.2011, 01:16 Uhr
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Hallo,

ich leide auch unter starker dranginkontinenz und da ich Medikamente schlecht vertrage will mir der Urologe Botox spritzen. Hat da jemand Erfahrung oder das schon gemacht bekommen?
Hanna