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Nachtropfen Harnstrahl geteilt

Kategorie: Special-harninkontinenz.de » Expertenrat Harninkontinenz | Expertenfrage

06.01.2008 | 08:02 Uhr

Hallo,
bin 26. Habe folgendes Problem.
Nach dem Wasserlassen tropft es immer noch ein bißchen nach.
Außerdem ist der Harnstrahl oft gedreht oder geteilt.
Gibt es da einen Zusammenhang? Was kann man dagegen tun?

Gruß
Bernd

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Bisherige Antworten
Experte-Schikore
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07.01.2008, 08:57 Uhr
Antwort von Experte-Schikore

Hallo Bernd,

das Nachträufeln ist ein Altersprozess, der früher oder später bei jedem Mann auftritt. Sie können dieses verringern, indem Sie nach dem Wasserlassen unter den Dammbereich drücken, da sich dort eine kleiner Siphon der Harnröhre gebildet hat. Bedingt ist dieses durch eine Muskel-/Bindegewebsschwäche. Der gel. gedrehte Harnstrahl ist auf das Wachstum der Prostata zurückzuführen.
Wenn die Problem zunehmen, sollten Sie einen Urologen aufsuchen.

Viele Grüße

Dr. Rainer Schikore

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17.06.2016, 09:52 Uhr
Kommentar von Lifeline-Redaktion

Liebe Nutzer,

dieser Artikel über Miktionsstörungen bei Männern könnte interessant für Sie sein:

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Ihre Lifeline-Redaktion

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09.01.2008, 10:37 Uhr
Antwort

Hallo Herr Dr. Schikore,
vielen Dank für die Antwort.
was ist los, wenn man zwei Harnöffnungen hat?
Ich kann das nicht genau beschreiben. das ist
wie ein spalt, aber oben und unten eine öffnung,
so dass der harn evtl auch zweigeteilt austritt
ist das dann auch eine harnröhrenverengung nur eben
schon an der mündung oder was?

Gruß
Bernd

Experte-Schikore
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11.01.2008, 08:50 Uhr
Antwort von Experte-Schikore

Hallo Bernd,

warum teilen Sie das erst jetzt mit??

Sind die 2 Harnröhrenöffnungen schon seit der Geburt und wo befinden sie sich?

Viele Grüße

Dr. Rainer Schikore

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11.01.2008, 10:34 Uhr
Antwort

Hallo,
hmm, weiß net, ich glaube das hat sich erst so entwickelt.
das ist wie ein spalt, oben und unten auf und in der mitte zu.
Kann man da was machen?

Gruß
Bernd

Experte-Schikore
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12.01.2008, 05:30 Uhr
Antwort von Experte-Schikore

Hallo Bernd,

Gehen Sie zu einem Urologen, der schaut sich das an. Achten Sie aber einmal darauf, aus welcher Öffnung der Urin herauskommt. Wenn es sich, wie Sie sagen, entwickelt hat, dann kann es auch nur eine Verklebung der Harnröhrenöffnung sein.

Aber lassen Sie das vom Urologen noch einmal begutachten.

Viele Grüße

Dr. Rainer Schikore

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17.01.2008, 10:01 Uhr
Antwort

Hallo Herr Dr. Schikore,
es wurde eine Prostatitis festgestellt. Harnöffnung ok.
Nun meine Frage: Was sollte man bei einer Prostatitis nicht machen? Wie sieht es aus mit Sport, z.b. schwimmen?
was kann man neben einem Medikament noch tun um den Zustand zu verbessern?
Danke
Bernd

Experte-Schikore
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21.01.2008, 07:17 Uhr
Antwort von Experte-Schikore

Hallo Bernd,

man unterscheidet eine akute von einer chronischen Prostatitis.

Bei einer akuten P. wird ein Antibiotikum (hochdosiert) gegeben, um der Entwicklung einer chronischen P. vorzubeugen. Ich würde in dem Fall die antibiotische Behandlung zu Ende führen, eine Kontrolle durchführen und dann alles so weiter machen wie vorher.

Die chronische P. ist schwieriger zu behandeln, hier kann man seinen täglichen Tagesablauf beibehalten.

Wäre jetzt nur interessant, was der Kollege festgestellt hat?

Viele Grüße

Dr. Rainer Schikore